3 Februar 2014 - 20:30
Iran: Bedrohungen seitens der US-Verantwortlichen schaden den Atomverhandlungen

Alireza Mir-Yusefi, Berater der iranischen Vertretung bei der UNO, hat mit Hinweis auf die Forderung des iranischen Präsidenten Hassan Rohani, dass ehrenhafte Gespräche anstelle von Kriegs- und Sanktionsdrohungen treten müssten, betont zur Wahrung des Prozesses der Atomverhandlungen sollten beide Seiten von der Ergreifung jeglicher Maßnahmen, die ihren Verpflichtungen widersprechen, absehen.

Die jüngste Stellungnahme der iranischen Vertretung als Reaktion auf die Äußerungen von US-Regierungsvertretern wurde in der Montagausgabe der Zeitung Christian Science Monitor veröffentlicht. In dieser Note hieß es, der  Austausch mit Iran werde durch gegenseitigen Respekt möglich. Die USA sollten durch entsprechende Schritte das Vertrauen des iranischen Volkes gewinnen.

Darüber hinaus wurde in der Note auf die Verabschiedung der durch Rohani vorgeschlagenen Resolution auf der UN-Generalversammlung mit dem Thema "eine Welt ohne Gewalt und Extremismus" und auf die Ansprache des Präsidenten auf dem Davoser Wirtschaftsforum über ein Handeln auf der Basis von Logik, freundschaftlichem Diskurs und Mäßigkeit bei internationalen Fragen hingewiesen.